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Tracht für Einheimische und Zweiheimische

Tracht für Einheimische und Zweiheimische

5. Juli - 26. Oktober 2003
Historische Annäherung und künstlerische Auseinandersetzung

Diese Ausstellung widmet sich einem Kernstück der Bregenzerwälder Identität - der Tracht und im Besonderen der Frauentracht, der Juppe. Gezeigt werden Beispiele der historischen Entwicklung und die ungeheure Vielfalt der individuell gestalteten Details.
Acht Künstlerinnen und Künstler: Agnes Bernet (CH), Tone Fink (A), Elsbeth Gisinger (A), Yvette Heller & Gabriele Ulmer (A), Adele List (A), Annette Lutz (D), Hanno Metzler (A) setzen sich mit der Bregenzerwälder Tracht auseinander.

JUPPENVERWANDTE". Die Bregenzerwälder Juppe im europäischen Kontext

Annemarie Bönsch interpretiert die Juppe als geniales Kostümstück, das sowohl den trachtlichen als auch den modischen Ansprüchen gerecht wurde und noch immer wird. Von besonderem Interesse erscheint die Herstellungstechnik, die es ermöglicht, die unterschiedlichsten Anforderungen zu erfüllen. Diese Anpassungsfähigkeit verleiht der Juppe ihre Einzigartigkeit und zeichnet sie vor allen anderen Trachten aus. Es ist nicht so sehr das Alter als die Raffinesse des Zuschnittes und der Fertigung, die zur Einmaligkeit der Juppe beitragen. Parallelentwicklungen in der europäischen Modegeschichte und mögliche Berührungspunkte mit der Juppe werden aufgezeigt. Schließlich gelangen auch die "trachtigen" Verwandten der Juppe zur Darstellung.

Musikalische Gestaltung: Gälleles Moatla und Hilkat Werner