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Gestickte Moral. Spruchtücher zwischen Tradition, Rollenzuschreibung und Illusion

Gestickte Moral. Spruchtücher zwischen Tradition, Rollenzuschreibung und Illusion

7. Juni 2014 bis 8. Februar 2015

Eine Ausstellung mit einer künstlerischen Intervention von Beate Luger-Goyer und Werken von Flurina Badel, Kathrin Haller, Barbara Anna Husar, Renate Hinterkörner, A.M. Jehle, Christine Lederer, Christine Pavlic, Zsófi Pittmann, Carmen Pfanner, Daniel Spoerri, Maria Stockner und Weiberwirtschaft
Kuratorin: Stefania Pitscheider Soraperra

„Eine besondere Krankheit des guten Geschmacks ist die Manie, alles mit Sprüchen zu verzieren!", klagte eine Frauenzeitschrift im Jahr 1905. Gestickte Wünsche, Lebensweisheiten, Handlungsmaximen und Sinnsprüche waren in fast jedem Haushalt zu finden. In Küche und Stube, Schlafzimmer und Wäschekammer gaben sieden BewohnerInnen sinnige, religiöse, moralisch belehrende aber auch ironisch-subversive Weisheiten mit auf den Weg. Ihre Blütezeit erlebten gestickte Spruchtücher zwischen 1870 und 1930. In den Küchen vieler Haushalte waren sie aber noch bis in die 1950er Jahre hinein zu finden. Nach den Weltausstellungen der Gründerzeit vom Bürgertum in Mode gebracht, hielten sinnreich bestickte Textilien bald auch in bäuerlichen, kleinbürgerlichen und proletarischen Haushalten Einzug.

Für die Ausstellung hat das Frauenmuseum Hittisau hunderte Spruchtücher gesammelt - darunter auch von Migrantinnen mitgebrachte Tücher in kroatischer, italienischer, tschechischer oder ungarischer Sprache.

Die (doppel-)moralischen Appelle und Ermahnungen zu Fleiß, Frömmigkeit und Sparsamkeit sind aufschlussreiche kultur- und frauenhistorische Dokumente und erzählen von Rollenfestschreibungen, Wertvorstellungen, Disziplinierungsstrategien und menschlichen Beziehungen als Wunschbild, Realität oder Bürde.

Rollenfestschreibungen und Illusion

Spruchtücher spiegeln in ihren Gestaltungselementen die Strömungen des Zeitgeschmacks wider. In ihrer Funktion sollen sie schonen, verdecken, schmücken, ordnen. In ihrer Aussage sind gestickte Spruchtücher Belege für das Frauenbild ihrer Entstehungszeit. Sie geben Einblick in die Lebensrealität der meisten Frauen, deren Fokus ausschließlich auf Küche, Haushalt und Familie liegen durfte. Die häufig im Imperativ abgefassten Leitsätze wenden sich so gut wie ausschließlich an eine Frau in ihrer Rolle als Ehefrau, Mutter und Hausfrau.

Die Botschaften sind vielfältig. Sie reichen von Aufforderung, die eigene Mutter zu ehren („Was Mütterlein mir einst beschert, Halt' ich in diesem Schranke wert, Soll glatt und fein geordnet sein, Wie's einstens hielt mein Mütterlein.“) bis zu mahnenden Imperativen über die Pflichten als Hausfrau („Merk es Köchin Dir genau, Hälst Ordnung Du ist gut die Frau.“), von der herzzerreißenden Dokumentation einer kriegsbedingten Trennung („Abschied des Reservisten“) bis  zum Aufruf zur Selbstaufgabe  („Bist  du Amboß, sei geduldig, Bist du Hammer, schlage zu.“).

Viele Spruchtücher haben einen augenzwinkernd-subversiven Unterton („So sanft wie ein Lämmlein wünsche ich mir mein Männlein“ oder „Ohne Glück und  Gunst  ist Kunst umsunst!“, andere – wenn auch seltener zu finden – sind Ausdruck politischer Überzeugungen, wenn sie etwa Engelbert Dollfuß mit dem Kruckenkreuz oder Kronprinz Rudolf abbilden.

Die Textilkünstlerin Beate Luger-Goyer ist Professorin in der Abteilung textil.kunst.design der Kunstuni Linz. 2001 hat sie – gemeinsam mit Walter Kohl und Rudolf Habringer – das Projekt „Tritt Ein Bring Glück Herein. Eine Spruchspur“ beim Festival der Regionen konzipiert und kuratiert. Sie lebt in Ottensheim


FLURINA BADEL


  Flurina Badel, Flurina, Videostill, 4", 2012


In ihrem Video stickt Flurina Badel ihren Namen auf ein weißes Tuch. Mit jedem Stich dringt zugleich auch Blut auf den textilen Träger. Bald wird auf dem inzwischen blutbefleckten Tondo der Name der Künstlerin sichtbar: FLURINA. Die Kamera filmt diese Szene von oben aus der Perspektive der stickenden Künstlerin.
In ihrer Serie LOVE HANKERCHIEFS bestickt Badel im Brockenhaus gekaufte Taschentücher mit Liebesbotschaften. Sie werden zu einer zwischen Klischee und Kitsch angesiedelten Projektionsfläche für zwischenmenschliche Kommunikation.

Flurina Badel arbeitet in den Bereichen bildende Kunst, Video sowie Performance-Art. Materialität und Handwerk sind für die Künstlerin wichtige Bestandteile ihrer gestalterischen Arbeit. Das Sticken begleitet sie kontinuierlich und nimmt phasenweise die Hauptrolle in ihrem Werk ein, in dem sie oft ihren Körper einsetzt und Autobiografisches verarbeitet.

Flurina Badel ist Rätoromanin und stammt aus Samedan, Schweiz. Sie hat am Institut Kunst der HGK Basel studiert und 2012 den Förderungspreis des Kantons Graubünden erhalten. Sie lebt und arbeitet in Basel und Guarda, Schweiz.


KATHRIN HALLER

  Katnrin Haller, Sauber, Acryl auf Leinwand, 2014

Kathrin Haller fokussiert ihr künstlerisches Schaffen auf die Themen Heimat, Herkunft und Prägung. Ihr beißend ironischer Zugang entlarvt die enge traditioneller Weiblichkeitsideale.  Sie arbeitet meist mit Motiven, die sie in alten Zeitschriften findet und bearbeitet sie zu Bildern, die zunächst traditionelle Rollenbilder zu verstärken scheinen, diese allerdings schon bald ironisieren und aufbrechen.

Kathrin Haller ist Deutsch-Amerikanerin. Sie hat visuelle Kommunikation an der Universität der Künste in Berlin studiert, bevor sie nach San Francisco umzog. Kathrin Haller lebt in Breisach am Rhein.

RENATE HINTERKÖRNER


Renate Hinterkörner, Froh erfülle deine Pflicht, Kreuzstich auf Geschirrtücher, 2002

Seit den 1990er Jahren bedienen sich KünstlerInnen zunehmend der Stickerei als Arbeitsweise und künstlerisches Medium. Die künstlerische Praxis des Stickens war traditionell ein Ausdruck bürgerlicher Ordnung und festgeschriebener Weiblichkeitsideale. In der zeitgenössischen Kunst mutiert das Sticken zu einer provozierenden Praxis, die ebendiese Ideale konterkariert und hinterfragt.

Renate Hinterkörners Arbeit „Froh erfülle deine Pflicht“ greift ironisch Geschlechterstereotype und Rollenzuschreiben auf. Auf karierten Trockentüchern stickt sie die Pflichten einer guten Ehefrau: Krankenpflege, Unterstützung des Ehegatten, Familienfürsorge und Geschlechtsverkehr.

Renate Hinterkörner stammt aus der Steiermark. Sie hat an der Kunstuniversität Linz bei Marga Persson studiert und war an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt.
Sie lebt und arbeitet in Bludenz.


BARBARA ANNA HUSAR

Barbara Husar, Hirtin, Stempelfarbe udn Zeichnung auf Fotopapier, 2010


Barbara Anna Husar hat eine Sammlung von über 1600 Stempeln, die sie als eine Art analoge Festplatte begreift.
So wie andere Skizzen- oder Tagebücher führen, speichert sie ihre Projekte in Form von Text- und Bildstempeln ab, die sie eigens anfertigen lässt. In unterschiedliche Kontexte gestellt ergeben sie immer neue Aussagen.

Barbara Anna Husar stammt aus Feldkirch. Sie ist bildende Künstlerin, Performerin, Regisseurin und Autorin. Sie studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien (Mario Terzic), an der Gerrit Rietveld Academy in Amsterdam, erhielt das österreichische Staatsstipendium und ist Hubert Berchtold Preisträgerin. In Berlin, Peking, Shanghai und Bilbao war sie u.a. Artist in Residence. Am Sinai besitzt sie ihre eigene Ziegenherde.


A. M. JEHLE (1937-2000)


A. M. Jehle, Ohne Titel, nicht datiert. Modellbein, Zeitschriftenartikel, Broderie, Guten Morgen - Die Endlösung - Die Verfolgung der Intelligenz (...), Anne-Marie Jehle Stiftung


Die im Jahr 2000 verstorbene, vorarlbergerisch-liechtensteinische Künstlerin A. M. Jehle hob die Grenzen zwischen Kunst und Leben auf, thematisierte gesellschaftskritisch Aspekte des Alltags und des Privaten, widmete sich Fragen
weiblicher Identität und Phänomenen der Macht.

Jehle nahm sich die heiklen Themen vor, die sie künstlerisch verdichtete und offenlegte. Sie reflektierte die patriarchal geprägte Alltagssymbolik, die Rüstungsindustrie, die Geldwirtschaft, den Katholizismus, die Heimattümelei. Im vorliegenden Werk entlarvt sie die Passivität und das Wegschauen breiter Teile der Bevölkerung gegenüber der nationalsozialistischen Gleichschaltung der Gesellschaft und der antijüdischen Diskriminierungspolitik.

Anne-Marie Jehle wurde 1937 in Feldkirch (Vorarlberg) geboren. Sie war Liechtensteiner Staatsbürgerin, lebte und arbeitete aber bis 1989 in der Carinagasse 33 in Feldkirch. In diesem Jahr ging sie für vier Jahre in die USA. Ihr künstlerisches Werk brach damit jäh ab.
A. M. Jehle – sie wählte einen geschlechtsneutralen Namen – wohnte erst gegen Ende ihres Lebens in Liechtenstein. Sie verstarb im Jahr
2000 in Vaduz.

Zwei Jahre nach ihrem Tod, im Jahr 2002, wurde das Haus wieder geöffnet. Ihr künstlerischer Nachlass wird seither durch die Anne-Marie Jehle Stiftung in Vaduz bewahrt und verwaltet. Im künstlerischen Nachlass in Vaduz befinden sich 1628 Werke.
2013-14 würdigte das Frauenmuseum Hittisau die Arbeit der Künstlerin mit einer speziell für dieses Haus kuratierten Ausstellung.

CHRISTINE LEDERER


Christine Lederer, never do the right thing, Baumwollteppich, Acryl, 2012


Christine Lederer beschäftigt sich in ihrer Arbeit intensiv mit der Verschränkung von Bild-Text-Ebenen. Ihre Arbeiten setzen einen Prozess der Wirklichkeitsbefragung in Gang, der zu überraschenden Schlüssen führt. Ihr Teppich ruft zu Ungehorsam auf - "Tue niemals das Richtige!" - und setzt den historischen Spruchtüchen mit ihren bestickten Klischees zur Verklärung des eigenen familiären und sozialen Umfelds eine provokante Botschaft entgegen.

Christine Lederer hat Kommunikationsdesign in Augsburg und Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste (Olaf Metzel) in München studiert. Sie lebt und arbeitet in Bludenz.

DANIEL SPOERRI

Danie Spoerri, Gott ist wo?, Textcollage 2012

Daniel Spoerri (*1930) ist einer der bedeutendsten Vertreter der Objektkunst. Der Schweizer Künstler rumänischer Herkunft ist Mitbegründer der Künstlergruppierung Nouveau Réalisme (in dessen Kreise sich auch die in der Ausstellung präsenten Künstlerin A. M. Jehle bewegte). Er gilt als Erfinder der Eat-Art. Spoerri verarbeitet Alltagsgegenstände zu Assemblagen. Auch wenn er dichtet, verwendet er gefundenes Material.

Im Fundus von Daniel Spoerri befinden sich zahlreiche Textilien, darunter Spruchtücher und Wandschoner. Schon länger integrierte er diese Tücher als Untergrund in seine Assemblagen. Den Satz „Wenn alle Künste untergeh’n – die edle Kochkunst bleibt besteh’n“ verwendete Spoerri bereits 1971 für den Titel seiner Retrospektiven im Amsterdamer Stedelijk Museum.

Anfang 2014 hat Daniel Spoerri begonnen, die gestickten Sprüche in ihre Bestandteile zu zerlegen, um aus diesem Spruchmaterial neue Texte zu verfassen.

Für die Ausstellung „Gestickte Moral“ hat das Ausstellungs-haus Spoerri in Hadersdorf am Kamp zwei neu assemblierte Tücher aus der Serie „Fadenscheinige Orakel“ dem Frauenmuseum Hittisau zur Verfügung gestellt:
„Gott ist wo?“ und „Hab‘ in meinen schönsten Stunden
mein eigenes Fleisch und Blut sehr geliebt“.



MARIA STOCKNER

Maria Stockner, Gepäck, Hutkoffer handbestickt, Leder, Stickgarn, 1996
 

Maria Stockners Zugang ist ein poetischer. Sie schafft ihre Kunstwerke aus meist auf Flohmärkten gefundenen Materialien. Alte Foulards, Knöpfe, Stoff- und Pelzstücke werden in Wandbehänge eingearbeitet, auf denen sie z.B. in grüner Schrift Walther von der Vogelweide zitiert – „Der ein Haus hat kann gut singen vom grünen Gras“.
Einen alten Bilderrahmen überzieht sie mit Tüll, einen Hutkoffer bestickt sie mit einem Fragenzeichen.

Maria Stockner hat am Mozarteum Salzburg und an der Accademia di Brera in Mailand bei Luciano Fabro studiert. Sie lebt und arbeitet in Brixen (Südtirol, I).



CHRISTINE PAVLIC

Christine Pavlic, be a nice girl, sit straight, keep your hands to yourself and always say please and thank you, Stickgarn auf den Holzbänken des Frauenmuseums, 2014


Mit der Bohrmaschine durchlöchert Christine Pavlic öffentliche Sitzmöbel, um sie dann traditionell mit Nadel und Garn zu besticken. Dabei werden die lokalen und regionalen Kontexte der Alltagskultur aufgegriffen – in ihrer tradierten Paradoxie und Widersprüchlichkeit. So wird „heimische Häuslichkeit“ zwischen Kitsch, Wohlgefühl und Unerträglichkeit zum Thema gemacht.

Für die Ausstellung „Gestickte Moral“ hat sie die Sitzbänke des Frauenmuseums mit einem Spruch bestickt, der die Disziplinierungsversuche der traditionellen Spruchtücher aufgreift:
„Sei ein nettes Mädchen, sitze gerade, behalte die Hände bei dir und sage immer ‚Bitte‘ und ‚Danke‘“. Durch das Sticken mittels Bohrmaschine in das harte Holz entlarvt sie die Starre vieler Aussagen und führt diese ad absurdum.

Christine Pavlic stammt aus Innsbruck und hat Bildende Kunst und Experimentelle Gestaltung sowie Cultural Studies an der Kunstuniversität Linz studiert.


ZSÓFI PITTMANN

 

Zsófi Pittmann, Star Wars, John Lennon & Yoko Ono, Superman, Madonna, Stickgarn auf Baumwolle, 2013


Zsófi Pittmann gestaltet Spruchtücher mit Schlagworten und Motiven der Popkultur, Hollywoods und der Fernsehwunderwelt. Ihre Spruchtücher zeigen das Ehepaar John Lennon und Yoko Ono, den Sänger Elvis Presley, die Fernsehserie Akte X, den hinduistischen Mantra „Hare Krisna“ oder den Superstar Madonna.
Formalästhetisch stehen Pittmanns Arbeiten den historischen Spruchtüchern sehr nahe. Inhaltlich mutieren sie durch die in vordefinierte Strukturen gebannten, massenkulturellen Motive zu absurd-ironischen Gegenstücken ihrer Vorbilder.

Zsófi Pittmann hat an zahlreichen Ausstellungen in Ungarn, der Türkei und Österreich teilgenommen. Sie ist Absolventin der Kunstschule Pécs (Ungarn). Sie lebt und arbeitet im westungarischen Szombathely:


CARMEN PFANNER


Carmen Pfanner, Corps Plastique, Baumwolle, Seide, Latex, Nähgarn, 2014


In dem hier gezeigten, genähten Bauplan zu ihrer mehrteiligen Installation „Corps Plastique“ setzt sich Carmen Pfanner mit dem Diktat der Schönheitsindustrie und der Konsumwelt auseinander. In kühlen Pastelltönen gehalten und mit einer semitransparenten Latexhaut beschichtet erzeugen die einzelnen Bildelemente den Eindruck des Schwerelosen und nicht Greifbaren.

Pfanner zeigt mit „Corps Plastique“ Normierungs- und Disziplinierungsversuche auf, die durchaus Parallelen zu den unverrückbaren Weiblichkeitsidealen hinter den Spruchtüchern aufweist.

Carmen Pfanner hat zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Sie lebt und arbeitet in Dornbirn.


Sticken für den inneren Frieden
Flüchtlingsprojekt von „WEIBERWIRTSCHAFT“



Als Auftragsarbeit entstandene, von den am Hilfsprojekt von Weiberwirtschaft teilnehmenden
Flüchtlingsfrauen bestickte Tischdecke.


Im Rahmen des Projektes „Sticken für den inneren Frieden“ kommen Frauen, die nach Österreich geflüchtet sind – sie wohnen alle im Asylheims Reichenau in Innsbruck und sind oft schwer traumatisiert – an einen Tisch, um gemeinsam etwas Neues zu schaffen. Das Gemeinsame und Vertraute hat im Kontext von Flucht einen besonderen Stellenwert. In einer Situation, in der kein Stein mehr auf dem anderen steht, sind die Zusammenkünfte niederschwellige Gelegenheiten, um neue Kontakte zu knüpfen und einen Weg zu finden, mit der eigenen Situation zurecht zu kommen. Darüber hinaus bieten die Auftragsarbeiten (meist werden Tischtücher auf Bestellung und T-Shirts bestickt) eine kleine Einkommensquelle.

Das Projekt wurde initiiert von „Weiberwirtschaft. Text und Textiles“ (Beatrix Rettenbacher, Heidi Sutterlüty-Kathan und Anna Brunner).

Die am Projekt teilnehmenden Stickerinnen stammen aus unterschiedlichen Ländern: Akida (Usbekistan), Bisan (Syrien), Busra (Syrien), Lucine (Armenien), Marcha (Tschetschenien), Margarita (Armenien), Peggy (Kongo), Raghad (Syrien), Rama (Syrien), Sharifa (Syrien), Senju (Indien), Swetlana (Syrien), Tamar (Syrien), Tsende (Mongolei), Varsenik (Armenien), Zahar (Afghanistan), Zolmira (Ukraine)
Infos: www.weiberwirtschaft.at