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Göttin – Hexe – Heilerin

Göttin – Hexe – Heilerin

5. Juni - 31. Oktober 2004
Zu einer Kulturgeschichte weiblicher Magie

Diese Ausstellung zeigt Magie aus weiblicher Perspektive. Magie und magische Praktiken waren in der Geschichte der Menschheit in vielerlei Formen gegenwärtig und dienten den Menschen zur Lösung ihrer Alltagsprobleme wie Krankheit, Katastrophen und Sorge um Fruchtbarkeit lange bevor es Medizin und Naturwissenschaften gab. Die Ausstellung spannt einen weiten Bogen von der Steinzeit bis in die Gegenwart. In diesem Zeitraum schwanken die Vorstellungen über weibliche Magie zwischen der Verehrung der Göttin, der Verteufelung der Hexe und der Achtung vor der Heilerin. Eine zentrale Rolle spielt in diesem historischen Prozess das Christentum. Beispielhaft dafür ist die Neuinterpretation alter Kultstätten durch christliche Legenden. In fünf historisch gegliederten Themenkreisen wird eine Geschichte der Magie mit regionalen Bezügen dargestellt.

  1. Von der Naturkraft zur Göttin (mit einer keramischen Installation von Petra Raid und Andrea Jutz)
  2. Die Christianisierung der Göttin
  3. Zwischen Hexenverfolgung und Magie
  4. Alltagsmagie und Naturheilkunde
  5. Die Hexe kehrt zurück


Begleitbuch zur Ausstellung: Hermann Denz, Manfred Tschaikner „Alltagsmagie, Hexenglaube und Naturheilkunde im Bregenzerwald“, (Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft), Innsbruck 2004. Euro 20.-