SCHÄM DICH?

Macht, Körper, Geschlecht und die andere Seite der Scham [Arbeitstitel]

Ab April 2027 im
Frauenmuseum Hittisau

Wandgemälde von Gisèle Pelicot in den Vororten von Paris, Dezember 2024 / © Shutterstock

Die Scham muss die Seite wechseln.

Gisèle Pelicot

Scham gehört zu den wirkmächtigsten sozialen Emotionen: Sie reguliert unser Zusammenleben und wirkt zugleich als Instrument sozialer Kontrolle – besonders über Körper, Geschlecht und Sexualität. Frauen*, queere Menschen und andere marginalisierte Gruppen sind davon in besonderem Maß betroffen.

Anhand historischer Objekte, biografischer Stimmen und zeitgenössischer Kunst untersucht die Ausstellung diese Zusammenhänge und fragt: Wer schämt sich und wer beschämt? Von Pranger und Moral bis zu Femen und Gisèle Pelicot zeigt sie, wie Scham wirkt und wie sie gebrochen, verschoben, überwunden werden kann.