La Hija Cóndor
Spielfilm | 103 min | R: Álvaro Olmos Torrico | BO/PE/UY 2025 | Quechua/spanische Fassung mit deutschen Untertiteln
Der Film, der beim Toronto International Film Festival 2025 seine Weltpremiere feierte, erzählt einfühlsam von einer jungen Quechua-Frau, die als Hebamme zwischen den Traditionen ihrer Heimat in den bolivianischen Anden und ihrem Traum von einem selbstbestimmten Leben ihren eigenen Weg sucht.
Hoch oben in einer abgelegenen Gemeinde in den Anden erlernt die junge Clara die traditionelle Hebammenkunst von ihrer Adoptivmutter Ana. Gemeinsam kümmern sie sich um die schwangeren Frauen der Dörfer. Auch die alt überlieferten Quechua-Gesänge, die die Geburten begleiten, übernimmt sie. Dabei ist sie für ihre wunderschöne Stimme bekannt. Insgeheim träumt Clara davon, in der Stadt als Folkloresängerin berühmt zu werden. Hin- und hergerissen, zwischen der Verantwortung für die Gemeinschaft und ihren eigenen Träumen, zieht sie schließlich in die Stadt. Am Heimatort hinterlässt sie eine schmerzhafte Lücke.
In Kooperation mit Spielboden Dornbirn & IG Geburtskultur a-z