NS-Zwangssterilisierungen in Vorarlberg
erinnern! Vortrag und Gespräch
Rund 130 Menschen wurden in Vorarlberg auf Grundlage des NS-„Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ zwangssterilisiert – mehr als zwei Drittel von ihnen im Sanatorium Mehrerau. Anlässlich des Gedenkens an die Reichspogromnacht gibt Ina Friedmann, Senior Scientist am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, einen Überblick über die ideologischen und rechtlichen Grundlagen dieser Praxis. Volker Strähle, Referent für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit an der Gedenkstätte Münchner Platz in Dresden, berichtet über einen Fall in seiner eigenen Familie. Lukas Huber, Generalsekretär des Österreichischen Gehörlosenbundes, beleuchtet das Schicksal der Lustenauer Familie Holzer. Die Veranstaltung wird in die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) gedolmetscht.
Zur Anmeldung > vorarlbergmuseum.at
Willy und Marlene Straehle / © Familie Straehle
Eine Veranstaltung der Gedenkgruppe Bregenz in Zusammenarbeit mit Bund sozialdemokratischer Akademiker:innen, Intellektueller und Künstler:innen (BSA) Vorarlberg, Carl Lampert Forum, ERINNERN:AT, Evangelische Pfarrgemeinde A. u. H.B. Bregenz, Frauenmuseum Hittisau, Johann-August-Malin-Gesellschaft, Jüdisches Museum Hohenems, Katholische Kirche Bregenz, Landeshauptstadt Bregenz, Stadtarchiv Bregenz, Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik, Pensionistenverband Vorarlberg, Karl-Renner-Institut Vorarlberg, Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung (VÖGB) Vorarlberg
Gefördert durch den Sozialfonds Vorarlberg