FRIEDEN TUN. Am Lebensende.
Vom Sterben und vom Weiter-Leben.
Ein Abend mit Sterbe- und Traueramme Michaela Müller
Was bedeutet Frieden am Lebensende?
Was brauchen Menschen, die sterben?
Und was brauchen jene, die bleiben?
Sterben, Tod und Trauer gehören zum Leben und sind dennoch Themen, über die wir oft nur schwer sprechen können. Gemeinsam mit Michaela Müller, Sterbe- und Traueramme, öffnen wir einen Raum für Fragen, Erfahrungen und Austausch. Dabei geht es um unsere eigene Endlichkeit, um Formen der Begleitung und um die Frage, wie ein möglichst friedlicher Abschied gelingen kann.
Michaela Müller / © Martin Schachenhofer
Ein besonderer Blick gilt der Rolle von Frauen* in der Sorge am Lebensende: als Sterbeammen, End-of-Life-Doulas, Hebammen und Trägerinnen von Wissen und Übergangsritualen. Denn auch die Begleitung am Lebensende ist Care-Arbeit. Auch sie kann als Friedensarbeit verstanden werden.
Michaela Müller gibt Einblicke in die Death-Positive-Bewegung und die moderne Sterbeforschung und zeigt auf, welche Unterstützungsangebote es in Vorarlberg gibt. Der Abend versteht sich nicht nur als Vortrag, sondern als gemeinsamer Nachdenkraum.
Michaela Müller ist zertifizierte Sterbe- und Traueramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie psychosoziale Beraterin in Ausbildung unter Supervision. Sie hat Sozialmanagement, Erziehungswissenschaften und Kommunikation studiert und verfügt über langjährige Erfahrung im Bildungs- und Kulturbereich.
Dauer > ca. 1,5 Stunden
Eintritt > € 18,– inkl. Ausstellungsbesuch vor der Veranstaltung
Anmeldung zur Veranstaltung